Dürfen Rennmäuse Weintrauben essen? Die Wahrheit…

Arbeitsstellen: Regelplan B I/6

Obst gehört auf jeden Ernährungsplan einer Rennmaus.

Gilt das auch für Weintrauben?

In diesem Beitrag gibt’s die Antwort inklusive 4 leckerer und gesunder Alternativen zu Weintrauben.

Dürfen Rennmäuse Weintrauben essen?

Ja, Rennmäuse dürfen Weintrauben fressen. Entferne vor der Gabe dieses süßen Snacks allerdings unbedingt die Kerne oder greife direkt zu kernlosen Sorten.

Aufgrund des hohen Zuckergehalts solltest du auch unbedingt darauf achten, dass du die Trauben nur gelegentlich als Snack verfütterst.

Bei Rennmäusen mit Diabetes empfiehlt sich die Fütterung von Weintrauben grundsätzlich nicht.

Warum genau Weintrauben für deine Rennmäuse so gesund sind und welche Vorteile sich durch die Fütterung der Weintrauben ergeben, das erfährst du jetzt!

Darum sind Weintrauben für deine Rennmäuse gesund!

Weintrauben enthalten zwar sehr viel Zucker, sind jedoch auch reich an Vitaminen. So sind vergleichsweise hohe Mengen der Vitamine B1 und B6 in der Weintraube zu finden.

Des Weiteren enthalten Trauben wertvolle Mineralien, wie bspw. Kalium, Kalzium und Eisen.

Du kannst dir aussuchen, ob du deinen Tieren frische Weintrauben oder Rosinen geben möchtest. In beiden Fällen profitieren deine Rennmäuse von den Vitaminen und Mineralien, die sich in den leckeren Früchten befinden.

Achtung: In Rosinen steckt mehr Zucker als in frischen Weintrauben! Aus diesem Grund solltest du Rosinen noch seltener als frische Trauben verfüttern. Gesunden Tieren, die nicht zu Übergewicht neigen, schadet es jedoch absolut nicht, wenn sie hin und wieder die ein oder andere Rosine zu fressen bekommen.

Wie oft darf ich meinen Rennmäusen Weintrauben verfüttern?

Du solltest unbedingt davon absehen, deinen Rennmäusen jeden Tag Weintrauben zu verfüttern.

Der hohe Zuckergehalt würde deine Tiere auf Dauer krank machen.

Es spricht jedoch nichts dagegen, wenn du ihnen jede Woche eine Rosine oder eine Weintraube verfütterst. Noch besser ist es allerdings, wenn du jedem deiner Rennmäuse nur eine halbe Weintraube gibst.

Das mag für dich nicht viel sein, aber da deine Rennmäuse sehr viel kleiner sind also du, ist diese Menge als eher großer Snack anzusehen.

Behalte auch im Hinterkopf, dass die Schale der Trauben viel Gerbsäure enthält, die sich positiv bei Magen- bzw. Darmentzündungen auswirkt und die Entzündung hemmt.

Des Weiteren hat die Fütterung von Weintrauben auch bei Durchfällen ihre Vorteile, denn die Gerbsäure hat eine stopfende Wirkung und verfestigt so den Kot der Tiere.

Leidet dein Tier im Moment an einer Verstopfung, so solltest du im Umkehrschluss natürlich auf die Gabe von Weintrauben verzichten, bis sich der Zustand des Tieres wieder normalisiert hat.

4 weitere Obst-Snacks, die deinen Rennmäusen ebenfalls sehr gefallen werden!

1. Erdbeeren

Nicht nur wir Menschen erfreuen uns am köstlichen Duft und der leckeren Süße dieser roten Früchte, auch deine Rennmaus wird sich sehr freuen, wenn du ihr gelegentlich ein Stückchen Erdbeere verfütterst.

Aufgrund des hohen Zuckergehaltes ist die Erdbeere nur als gelegentlicher Snack geeignet.

Achte zudem unbedingt darauf, dass du nur Bio-Erdbeeren kaufst, die nicht gespritzt sind und demnach auch kein Gift enthalten.

Idealerweise kaufst du die Erdbeeren sogar regional.

In kleineren Mengen sind Erdbeeren der ideale Snack für zwischendurch! Auch die Blätter kannst du verfüttern.

2. Himbeeren

Bei den süßen, kleinen Himbeeren kannst du, genau wie bei den Erdbeeren, sowohl die Frucht selbst als auch die Blätter als Snack verfüttern.

Auch hier solltest du darauf achten, dass die Himbeeren nicht gespritzt sind.

Himbeeren enthalten viele Vitamine, können aber bei übermäßiger Fütterung recht schnell zu Durchfällen führen.

Sieh also davon ab, die Himbeere fest in den Speiseplan deiner Gerbils zu integrieren und füttere hin und wieder eine einzelne Himbeere als ganz besonders schmackhaften Snack.

Rennmäuse, die bereits an Diabetes erkrankt sind, sollten grundsätzlich keine Himbeeren verzehren.

3. Äpfel

Gerbils lieben die fruchtige Säure der Äpfel und werden sich sehr freuen, wenn du ihnen etwa ein Mal pro Woche ein kleines Stückchen Apfel gibst.

Achte jedoch darauf, die Kerne vor der Fütterung zu entfernen. Apfelkerne enthalten Blausäure, die wiederum giftig für deine Nager ist.

Obwohl Äpfel eher säuerlich sind, enthalten sie dennoch ein beachtliches Maß an Zucker, weshalb auch hier das Motto ‚Weniger ist mehr‘ gilt.

4. Birnen

Birnen enthalten im Vergleich zu Äpfeln deutlich weniger Säure und sind daher besser bekömmlich. Auch hier solltest du unbedingt die Kerne entfernen, bevor du deinem Tier ein Stückchen Birne gibst.

Übertreibst du es mit der Menge dieses Snacks, so können Durchfälle und andere Verdauungsbeschwerden die Folge sein.

Der hohe Mineralstoffanteil macht die Birne trotz des hohen Zuckergehalts zu einem leckeren und für die Gesundheit der Tiere wertvollen Snack.

Gegen die gelegentliche Gabe eines kleinen Stückchens der süßen und leckeren Früchte ist demnach nichts einzuwenden.

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